Wissenschaftler fordern Moratorium der Digitalisierung in KITAs und Schulen

Digitalisierung gilt derzeit im Bildungsbereich für alle Altersstufen als zeitgemäße Lösung von Bildungsfragen. Tatsächlich sind die Wirkungen und Nebenwirkungen digitaler Medien auf Entwicklungs-, Lern- und Bildungsprozesse wissenschaftlich oft ungeklärt.

Empfehlungen zu Bildschirmmedien bei der U3

Empfehlungen zu Bildschirmmedien bei der U3
Digitalisierung bestimmt unser Leben. Erhebliche Zweifel bestehen jedoch, ob Digitalisierung auch notwendigerweise das Leben von Kindern bestimmen sollte. Im ersten Teil der Informationen an die Pädiater*innen zu digitalen Medien für das Alter von der Geburt bis 3. Geburtstag werden foreground und background exposures (Vorder- und Hintergrundbelastungen) diskutiert. Von Uwe Büsching

Die jüngste Pisa-Studie zeigt: Das Unbehagen am Lesen steigt. Nun müsste die Schule aktiv werden

Ein Viertel aller 15-Jährigen kann nur ungenügend lesen. Nicht dass die Jugendlichen Analphabeten wären: Das Kernproblem mangelnder Lesekompetenz liegt beim Verstehen. Von Carl Bossard, in: NZZ 05. April 2024, S. 18.

Nach dem Schweizer PISA-Schock – Flucht in die Strukturen

Der Absturz bei der Lesekompetenz der Schweizer Schülerinnen und Schüler hat die Experten auf den Plan gerufen. Sie propagieren radikale Strukturreformen. So wollen sie den Defiziten entfliehen, die sie mitverursacht haben. Doch es fehlt nicht an den Strukturen, es fehlt an der Wirksamkeit der Schule. Von Carl Bossard

Sprachdefizite durch übermäßigen Mediengebrauch – was Pädiater raten und Eltern tun können

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) schließt aus dem starken Anstieg von Logopädie – Verordnungen, dass die Zunahme von Sprachdefiziten bei immer mehr Kindern und Jugendlichen auch durch Smartphone & Co. (mit) verursacht wird. Von Uwe Büsching und Raimund Schmid

Wie der Computer ins Klassenzimmer kam – 1960-2000

Die Beiträge dieses Sammelbandes beleuchten die Computerisierung des Bildungswesens aus historischer Perspektive. Fallstudien verdeutlichen Unterschiede in der politischen und wirtschaftlichen Macht, in den ideologischen Überlegungen und Prioritäten bei der Einführung von Computern (De Gruyter, Open Access).